Dienstag, 18. Februar 2014

[Rezension] Christina Stein - Stumme Angst




~* Informationen zum Buch *~


Titel: Stumme Angst
Autorin: Christina Stein
Verlag: cbt
ISBN: 978-3570162651
Preis: 9,99 €
Seiten: 288
ED: 23.09.2013
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~* Inhalt *~


Annas Ex-Freund Natan hat sie über mehrere Jahre hinweg gestalkt. Nun hält er sie tagelang gefangen. Liam, Annas jetziger Freund, versucht verzweifelt, Anna zu finden. Als Liam acht Zeichnungen von Ex-Freunden findet, entscheidet er sich, sie aufzusuchen, mit der Hoffnung einen kleinen Hinweis auf Annas Verbleib zu erhalten.
Marie, Annas beste Freundin, kümmert sich liebevoll um Liam und hilft ihm, so gut wie es möglich ist. Doch eins, was niemand weiß, verschweigt sie ihm: Natans und Annas Eltern kamen bei demselben Autounfall ums Leben.





~* Meinung *~


"Stumme Angst" ist ein Jugendthriller, der auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Durch den alltagsnahen und einfachen Schreibstil lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Vor allem durch die leicht große Schrift ist das Lesen sehr angenehm. 

Zu Beginn der Geschichte ist der Leser mitten in der Handlung drin und lernt direkt Anna kennen. Die Spannung zeigt sich schon ab der ersten Seite an. Es wird das Gefühl vermittelt, weiterzulesen, um mehr von der Geschichte zu erfahren.

Des Weiteren sind die Kapiteln kurz gehalten, so dass die Geschichte nicht langgezogen wirkt. Jedes Kapitel enthält entweder den Standpunkt von Anna, Liam oder Marie. Unter anderem kommen darin die Gedanken, Erinnerungen und Gefühle der Charaktere vor. Dadurch kriegt der Leser einen angemessenen Einblick in die Charaktere. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass sie tiefer beleuchtet wären. So konnte ich nur ein ausreichendes Bild der Charaktere vorstellen. 
Am sympathischsten fand ich jedoch Liam mit seinem Hund. Zu Anna, Marie und Natan empfand ich eine gewisse Distanz, wobei ich gegenüber Natan ein mildes Gefühl hatte. Ich hätte gerne gewusst, wie sich seine Persönlichkeit entwickelt hat, sodass er zu solchen Taten fähig war. Des Weiteren fehlte mir der beeindruckende Thrillereffekt. Dieser kam mir in dem Buch zu wenig vor. Er hätte mehr ausgebaut werden können. 

Die eingeschobene Geschichte über Ida, Natans Großmutter, finde ich sehr interessant und hat mich zutiefst berührt. Dennoch fehlt mir leider die Verbindung zwischen der Geschichte von Anna und der von Ida. Einen geeigneten Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten hätte ich mir gewünscht. 

Das Ende der Geschichte ist offen gestaltet und lässt den Leser einen großen Interpretationsraum zur Verfügung. Dennoch hätte ich mir lieber gewünscht, wenn die Geschichte abgeschlossen wäre. 
Am Ende hatte ich einige offene Fragen, die ich gerne in der Geschichte oder halt am Ende beantwortet bekommen hätte. Somit hatte ich aber die Möglichkeit bekommen, meiner Fantasie den freien Lauf zu lassen.




~* Fazit *~

"Stumme Angst" ist ein leichter Thriller, der den Leser unterhaltet, aber nicht wirklich fesselt. Er kann sogar auch abends vor dem Schlafengehen gelesen werden.




~* Bewertung *~


★★★



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