Mittwoch, 26. Februar 2014

[Rezension] Yrsa Sigurðardóttir - Seelen im Eis





~* Informationen zum Buch *~


Titel: Seelen im Eis
Autorin: Yrsa Sigurðardóttir
ISBN: 978-3596195336
Preis: 9,99 €
Seiten: 368
ED: 23.10.2013
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~* Inhalt *~


Odinn wird ein Projekt zugeteilt. Er soll untersuchen, ob die Jungen in dem Erziehungsheim Krokur durch schlechte Behandlung oder Gewaltanwendung bleibende Schäden davontragen und somit möglichweise ein Anrecht auf Entschädigung haben. Dabei untersucht er auch den mysteriösen Tod zweier Jungen in dem Erziehungsheim. Er ermittelt tiefgründig, um Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Doch langsam häufen sich Parallelen zu seinem Leben. Und gleichzeitig rückt das Bedrohliche immer näher.




~* Meinung *~


"Seelen im Eis" ist das erste Buch von Yrsa Sigurðardóttir, das ich gelesen habe. Obwohl auf dem Cover "Unbedingt lesen!" klebt, habe ich am Ende nicht wirklich den Eindruck erhalten.

Zu Beginn begegnet sich der Leser mit dem Ende der Geschichte. Jedoch wird dem Leser der Hintergrund nicht übermittelt, sodass die Spannung weiterhin vorhanden bleibt.
Dabei gibt es in der Geschichte zwei Handlungsstränge. Der eine Handlungsstrang stellt die Gegenwart dar, in der Odinn eine Untersuchung leitet, und der andere die Vergangenheit, in der über das Erziehungsheim in Krokur erzählt wird. Diese Sprünge zwischenden Zeiten erschweren nicht das Lesen. Vielmehr wird dadurch die Spannung der Geschichte erhöht und die Neugier des Lesers geweckt,in welchem Zusammenhang diese Handlungsstränge stehen würden.


Nach der Einführung "Das Ende" lernt der Leser Odinn kennen. Zuvor war er ein Wochenendvater. Nach dem Tod seiner Ex-Frau ist er nun ein alleinerziehender Vater. Seine Beziehung zu seiner Tochter Run ist nicht problemfrei. Ich konnte mich in ihn hineinversetzen und mit ihm schnell eine Freundschaft schließen. Auch die anderen Charaktere habe ich freundlichaufgenommen. Vor allem mit Aldis habe ich mitgefühlt.  


Die Geschichte lässt sich leicht lesen. Duch den angemesseen Schreibstil wird der Leser gefesselt. Sigurðardóttir erzählt gründlich und teilweise gruselig. Die Atmosphäre in Island stellt sie düster und beänstigend dar, die aber leider nicht, wie ich mir es gewünscht hätte, zur Gänsehaut gesorgt hat. 

Am Ende der Geschichte habe ich einige offene Fragen gehabt, die ich gerne beantwortet bekommen hätte. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Geschichte in sich einstimmig und abschlossen wäre.





~* Lieblingszitat *~

"Stets wurde jemand bestraft, wenn ein Verbrechen begangen worden war, nur nicht immer der Schuldige."



~* Fazit *~


Ein spannender Thriller, der den Leser fesselt. Vielleicht sollte man diese Lektüre doch nicht abends lesen. 
 


~* Bewertung *~


★★★★





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