Freitag, 11. Juli 2014

[Rezension] Lena Hach - Wanted. Ja. Nein. Vielleicht


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~* Informationen zum Buch *~


Titel: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht
Autorin: Lena Hach
Verlag: Beltz&Gelberg
ISBN: 978-3407811578
Preis: 12,95 €
Seiten: 155
ED: 03.02.2014
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~* Inhalt *~


Zu Beginn der Sommerferien wird Finn von seiner Freundin verlassen. Diese Entscheidung nimmt ihn mit, doch ganz ist der Kontakt zwischen den beiden nicht abgebrochen. Während Finn noch Hoffnungen schöpft, amüsiert sich seine Ex-Freundin reichlich. Aber plötzlich lernt er dieses Mädchen kennen, das überall verrückte Abrisszettel aufhängt.




~* Meinung *~


"Wanted. Ja. Nein. Vielleicht" ist eine lockere und leichte Lektüre, die gerne zwischendurch mal gelesen werden kann. Obwohl die Geschichte nur 153 Seiten enthält, hat sie mich anfangs schon gefesselt. Ich wurde beträchtlich unterhaltet. Schade, dass die Geschichte so kurz ist. Ich hätte keinen Einwand dagegen gehabt, wenn sie etwas länger ausgefallen wäre.



Finn finde ich nett und gutmütig. Durch seine Gutherzigkeit lässt er sich in manchen Situationen wie ein Dackel behandeln. In solchen Momenten wollte ich ihn am liebsten schütteln, damit er mal zur Vernunft kommt. Er merkt leider nicht, dass gewisse Menschen die Gutmütigkeit eines anderen ausnutzen. Aber letzten Endes kommt er doch zur Besinnung.

Seine Ex-Freundin, Sofie, konnte ich nicht leiden. Ihre Persönlichkeit ist ätzend und nervtötend. Bis zum Schluss konnte sie bei mir nicht mit Sympathie punkten.

Lara, das Mädchen, das verrückte Abrisszettel aufhängt, finde ich sympathisch. Ich mag sie und konnte mit ihr fühlen. Darüber hinaus konnte ich mich mit ihr sehr gut anfreunden, was ich bei der Sofie nicht behaupten kann.



Die jeweiligen Kapiteln fassen Finns und Laras Eindrücke und Gedanken zusammen und schildern die Geschichte aus ihrer Sicht. So kriegt man als Leser eine bessere Vorstellung von den beiden Charakteren und kommt ihnen auch nahe.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Ebenso ist sie auch leicht zu verstehen. Lena Hach hat hier einen einfachen Schreibstil verwendet, der keine Probleme beim Lesen bereitet.



Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die verschiedenen Abrisszetteln im Buch abgebildet sind. So hat man diese genau vor Augen.




~* Lieblingszitat *~

"... eine Schwester, die nicht da ist, folgt einem überallhin, wie ein Schatten. Und manchmal will man diesen Schatten nicht um sich haben, weil er alles verdunkeln kann, und dann hat man ein schlechtes Gewissen."




~* Fazit *~

"Wanted. Ja. Nein. Vielleicht." ist eine sehr schöne, unterhaltsame Geschichte, die amüsant zu lesen ist. Man möchte sie nicht aus der Hand legen.
 


~* Bewertung *~

★★★★



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