Mittwoch, 22. Oktober 2014

[Rezension] Elisabeth Herrmann - Seefeuer




~* Informationen zum Buch *~

Titel: Seefeuer
Autorin: Elisabeth Herrmann
Verlag: cbt
ISBN: 978-3570162675
Preis: 14,99 €
Seiten: 416
ED: 23.06.2014
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~* Inhalt *~


Marie kann das Leben zu Hause nicht leiden. Sie haut nach Friedrichskoog an die Nordsee ab, um dort ein Praktikum zu machen und so etwas Abstand zu ihrer Mutter zu bringen. Dort lernt sie nicht nur Vince kennen, sondern an der Küste taucht noch das Wrack des Schiffes Trinity auf, verborgen mit dunklen Geheimnissen, die mit Marie zu tun haben. Doch manche Geheimnisse sollte man nicht lüften...





~* Meinung *~


"Seefeuer" ist ein spannendes Buch. Es hat mich auch ganz gut unterhalten. Aber leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Ich habe hohe Erwartungen an das Buch gesetzt, allein wegen dem hervorstechendem Cover und der interessanten Kurzbeschreibung. Aber meine Erwartungen sind nicht, wie ich gehofft habe, erfüllt worden.



Zwischendurch hat die Autorin dem Leser die Möglichkeit gegeben, mitzurätseln, was es mit dem unheimlichen Meer, dem Schiffwrack Trinity und dem dunklen Geheimnis auf sich hat. Die Geschichte ist zwar spannend und geheimnisvoll erzählt, aber sie konnte mich nicht fesseln. Außerdem ist es für mich wenig Thriller, Grusel, Nervenkitzel etc. gewesen.



Die kleine Liebesgeschichte nebenbei ist aber in der Geschichte nicht verkehrt gewesen. Sie hat für schöne, emotionale Stimmung gesorgt. Die Autorin hat ihr einen kleinen Raum gegeben und ist nicht von der eigentlichen Handlung abgeschweift, was positiv zu bewerten ist.



Die Vielfalt der Charaktere haben mir aber gefallen. Marie hat einen netten Eindruck gemacht. Sie ist sehr tierlieb und macht ein Praktikum auf einer Seehundstation. Doch ihr Traum ist, Meeresbiologie zu studieren. Ihre Mutter hingegen finde ich komisch und schräg. Ein gutes Mutter-Tochter-Verhältnis habe ich auch nicht erkennen können. Der Freund der Mutter ist eine merkwürdige Person. Er wirkt nicht vertrauenswürdig, dafür eher egoistisch und heuchlerisch.



Mit dem Ende der Geschichte bin ich unzufrieden. Ich kann das Verhalten mancher Charaktere nicht verstehen und nachvollziehen, vor allem das von Maries Mutter. Nach allem was sie über ihren Freund erfährt, brichst sie nicht den Kontakt ab und geht sogar einen Schritt weiter.





 ~* Zitat*~

"..., und es war ein unbeschreibliches Gefühl. So, als ob sie schon immer dorthin gehört hätte. Als ob sich ihr nach einer unendlich langen Wanderung durch eine Wüste plötzlich die Tür zu einem Garten öffnen würde." (S.304)




~* Fazit *~

Ein unterhaltsames Buch, aber für mich jedoch zu wenig an Thriller gemessen. Dennoch ist die Thematik interessant und außergewöhnlich ausgearbeitet.



~* Bewertung *~

★★★


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