Freitag, 3. Juni 2016

[Rezension] Marci Lyn Curtis - Alles, was ich sehe



~* Informationen zum Buch *~

Titel: Alles, was ich sehe
Autorin: Marci Lyn Curtis
ISBN: 9783551560223
Preis: 18,99 €
Seiten: 432

ED: 18.03.2016
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~* Inhalt *~


Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.




~* Meinung *~ 


"Alles, was ich sehe" ist eine bewegende Geschichte, die mich von der ersten Seite an gepackt hat.
Obwohl die Geschichte ein ernstzunehmendes, schwieriges Thema aufweist, ist sie leicht zu lesen. Marci Lyn Curtis erzählt die Geschichte zart-leicht. Sie trifft an den richtigen Stellen die richtigen Wörter. Dadurch treten die eigenen Emotionen beim Lesen hervor. Man fühlt mit der Protagonistin lediglich mit.

Ich konnte mich direkt mit Maggie anfreunden. Sie ist sympathisch und emotional. Ich habe schnell einen guten Draht zu ihr aufbauen können. Nach und nach konnte ich sie besser kennen lernen. Nicht nur sie, sondern auch die Welt, wie sie die sieht. Ich konnte mit ihr fühlen und mit ihr sehen.

Maggie war ein normales, beliebtes Mädchen. Sie hatte Freunde und spielte erfolgreich Fußball. Doch eines Tages ändert sich ihr Leben komplett – sie wird blind. Sie zieht sich zurück, hat keinen Kontakt mehr zu ihren Freundinnen und spielt kein Fußball mehr. Auch das Verhältnis zu ihren Eltern ist kompliziert. Vor allem das Mutter-Tochter-Verhältnis ist ziemlich schlecht. Sie fühlt sich einsam und leer – verloren in der dunklen Welt.
Doch dann kommt der Tag, an dem sie Ben kennen lernt. Und ab da an nimmt Maggies Leben einen anderen Lauf.
Durch die Zeit mit Ben wächst Maggie an ihrer Persönlichkeit. Ihr Selbstwertgefühl steigt. Sie wird selbstbewusster und einsichtiger. Sie wird auch reifer. Das zeigt sich in ihrem Verhalten. Eine neue Maggie voller Freude und Liebe kommt zum Vorschein.

Durch "Alles, was ich sehe" wird einem klar, wie glücklich wir uns schätzen können, zu sehen. Obwohl es die einfachen Dinge sind, zu sehen, zu hören, zu gehen etc., sind es doch die Kostbarsten auf der Welt. Dank Marci Lyn Curtis und dieser Geschichte wird einem nochmal deutlich gemacht, wie wichtig die Gesundheit ist.




~* Fazit *~


Eine hinreißende Geschichte mit einem schwierigen Thema und doch so leicht zu lesen. Sie packt von der ersten Seite an und bringt den Leser zum Nachdenken.
Auch das Ende ist gut gewählt und rundet die Geschichte schön ab. Kurz gesagt: eine schöne, emotionale Geschichte mit klarer Leseempfehlung!



~* Bewertung *~

★★


 
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Kommentare:

  1. Hallo Yagmur

    Eine schöne Besprechung von dir. Ich werde das Buch auch mal lesen. Ich hatte es schon ein paar mal in der Hand. Ist das eine besondere Reihe vom Verlag? Die Bücher haben ähnlich, verträumtr Cover.

    Liebe Grüße, Gisela

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    1. Hallo Gisela ♥

      dankeschön :) Ich kann dir das Buch wirklich empfehlen.
      Ich würde meinen, dass es eine sinnliche Reihe ist, die einen zum Nachdenken bringt.

      Liebe Grüße ♥

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  2. Hallo,
    eine schöne Rezension. Vom Königskinder-Label von Carlsen habe ich bisher noch nichts gelesen, aber dieses Buch steht schon auf meiner Wunschliste.
    LG anja

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    1. Hallo :)
      das Buch kann dir echt empfehlen. Du wirst es nicht bereuen ♥

      Liebe Grüße ♥

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